Demokratie lebt von Beteiligung

Foto: David Chief, flickr. Lizenz: CC BY 2.0

Politische Beteiligung ist die Grundlage der Demokratie. Über Formen, Verfahren und Umfang von Beteiligung wird gestritten.

Reichen die üblichen parlamentarischen Prozesse politischer Entscheidungsfindung und Wahlen als klassisches Beteiligungsmittel noch aus, um die Demokratie lebendig und "bürgernah" zu gestalten? Ergänzende Elemente werden gefordert. Wie aber sollen diese Ergänzungen aussehen – in den Kommunen, im Land, im Bund, auf europäischer Ebene?

Aktuelles

Partizipation im Wandel – Unsere Demokratie zwischen Wählen, Mitmachen und Entscheiden

Vielfältige DemokratieDemokratie ist für die Deutschen mehr als Wählen und die Bürgerinnen und Bürger wollen sich politisch stärker beteiligen.
Direkte Wege der Bürgerbeteiligung durch Volksabstimmungen, Bürgerinitiativen oder Bürgerdialoge stärken die repräsentative Demokratie. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg, die erstmals deutschlandweit repräsentativ die Wirkung von Bürgerbeteiligung auf die Demokratie untersucht hat.

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Literatur

Deutschland & Europa 65 - 2013

Bürgerbeteiligung in Deutschland und Europa

 Bürgerbeteiligung in Deutschland und EuropaDie neue Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“ thematisiert Möglichkeiten, aber auch Grenzen der Bürgerbeteiligung. Ein Beitrag zeichnet im Überblick „Entwicklungen der partizipativen Demokratie in Europa“ nach, ein geschichtlicher Abriss beleuchtet „Zivilgesellschaftliche Bewegungen in Deutschland und Europa von 1945 bis 1990“. Konkrete Maßnahmen werden vorgestellt, so die neugeschaffene „Europäische Bürgerinitiative“ oder die Ansätze der baden-württembergischen Landesregierung, deren Ziel die „Mitmachdemokratie“ ist. Schließlich nehmen die Bildungsforscher Klaus Hurrelmann und Jan Kercher in zwei Interviews zur Forderung Stellung, das Wahlalter auf 16 Jahre abzusenken.

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Veröffentlichungen

  •   BÜRGERBETEILIGUNG
      Bürgerbeteiligung
LpB-Reihe „mach’s klar! Politik –
      einfach erklärt“, Nr. 3/2011, Handreichung für Lehrende
      an Haupt-, Werkreal- und Realschulen, Stuttgart 2011.
     
      PDF (1,6 MB)




  •   BÜRGER AUF ABWEGEN? - POLITIKDISTANZ UND
      POLITISCHE BILDUNG

      Aufsatzsammlung, hrsg. v. Siegfried Frech und Ingo
      Juchler, „Didaktische Reihe“ der Landeszentrale für
      politische Bildung Baden-Württemberg, Schwalbach / 
      Taunus 2011.
      Preis: 5,00 EUR (Nicht als Download verfügbar)
     
      Bestellen/Details


  •   AUFRECHTER GANG - ZIVILCOURAGE IM ALLTAG
      Der Bürger im Staat, Heft 3-2011, Zeitschrift, hrsg. von
      der Landeszentrale für politische Bildung Baden-
      Württemberg, Stuttgart 2011.

      Bestellen/Details
      PDF (4,0 MB)



  •   POLITISCHE PARTIZIPATION IN EUROPA
      Neun Beiträge zur Diskussion um die direkte und
      repräsentative Demokratie anhand von Beispielen aus
      Deutschland und Europa. Deutschland & Europa, Heft
      62-2011, Stuttgart 2011.

      Bestellen/Details
      PDF (4,1 MB)


  •   JUGEND UND EUROPA
    
  Elf Beiträge zu Möglichkeiten der Jugendpartizipation in
      Europa. Deutschland & Europa, Heft 57-2009, Stuttgart
      2009.

      Details
      PDF (3 MB)



  •   DIE EU - AUF DEM WEG ZUR BÜRGERUNION?
      Neun Beiträge zum Lissaboner Vertrag der EU und der
      Frage nach der Bürgerbeteiligung.
      Deutschland & Europa, Heft 56-2008, Stuttgart 2008.

      Bestellen/Details
      PDF (2,4 MB)



  •   BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT
      Der Bürger im Staat, Heft 4-2007, Stuttgart 2007.

      Bestellen/Details
      PDF (2,2 MB)





  • BÜRGERBETEILIGUNG IN EUROPA
    Neun Beiträge zu unterschiedlichen Formen der direkten Bürgerbeteiligung in Deutschland und Europa.
    Deutschland & Europa – Zeitschrift für Gemeinschaftskunde, Geschichte, Deutsch, Geographie, Kunst und Wirtschaft, Heft 65-2013, hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart 2013 (erscheint im April 2013).


  •   DU HASTDIE WAHL IN WAHLINGEN - EIN
      PLANSPIEL ZUR KOMMUNALPOLITIK

      Broschüre aus der LpB-Reihe „Planspiele“, Stuttgart
      2012.
     
      Bestellen/Details




  • JUGENDGEMEINDE - WAS?
    Leitfaden Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg. Broschüre, Stuttgart 2012

    PDF (6,7 MB)
    PDFs der Kapitel des Leitfadens

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Qualifizierung fördern - Beteiligung stärken

  • JUGENDGEMEINDERÄTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG
    Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg zu unterstützen – das ist ein Schwerpunkt des Fachbereichs Jugend und Politik der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Für diese politische Beteiligungsform bietet sie Qualifizierungsseminare – von der Einführung in die Kommunalpolitik über Tipps zur Sitzungsmoderation, Rhetorik und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zum Projektmanagement.
    Kontakt: angelika.barth@remove-this.lpb.bwl.de

  • "DEMOKRATIEFÜHRERSCHEIN" - DER FÜHRERSCHEIN ZUM MITMISCHEN IN DEINER STADT!
    Jugendliche ab 14 Jahren suchen sich ein Projekt in ihrer Gemeinde/Stadt aus, für das sie sich stark machen wollen. Die Arbeit an diesem Projekt erfolgt mit erprobten Trainern in Kursform und dauert etwa ein halbes Jahr. Politik „vor Ort“ verstehen, sich engagieren und versuchen, gesetzte Ziele zu erreichen – das ist der Kern. Am Ende steht das Zertifikat „Demokratieführerschein“, das in Schule und Beruf weiterhelfen kann. Der „Demokratieführerschein“ ist ein Konzept des Landes Nordrhein-Westfalen, das mit der Volkshochschule in Esslingen als Modellprojekt erprobt werden soll.
    Kontakt: thomas.schinkel@remove-this.lpb.bwl.de

  • "SCHULEPLUS"
    „Schuleplus“ ist ein Elternbildungskurs der Landeszentrale für
    politische Bildung Baden-Württemberg und richtet sich an Eltern mit
    Migrationshintergrund. Der Kurs wird in Kooperation mit kommunalen
    Partnereinrichtungen angeboten und von qualifizierten Lehrkräften
    geleitet. „Schuleplus“ zielt vor allem darauf ab, Barrieren zwischen
    Schule und Elternhaus zu reduzieren und Mütter und Väter zur Teilhabe und zum Mitmachen im unmittelbaren Lebensumfeld zu motivieren. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vielfältige Orientierungshilfen, wie sie ihr Kind im Alltag fördern können.
    Kontakt:
    robert.feil@remove-this.lpb.bwl.de oder 
    wolfgang.hesse@remove-this.lpb.bwl.de
    www.lpb-schuleplus.de

  • "HEIMAT IST - HIER! - MIGRANTINNEN MACHEN MIT!"
    Die Seminarreihe soll Migrantinnen ermutigen, sich in ihrer Stadt
    umzusehen und sie sich zu eigen zu machen. Kursleiterinnen zeigen
    Chancen auf, wie Frauen sich einmischen und ihren Wirkungskreis
    vergrößern können. Ein Angebot des Fachbereichs Frauen und Politik
    der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
    Kontakt: sabine.keitel@remove-this.lpb.bwl.de

  • "UNSERE STADT/UNSER KREIS BRAUCHT FRAUEN"
    POLITISCHE PARTIZIPATION VON FRAUEN IN DER KOMMUNALPOLITIK
    Ein Seminarkonzept, das Frauen zur aktiven Teilnahme an der Politik
    motivieren möchte – und zwar dort, wo Frauen Politik direkt erfahren,
    nachvollziehen und gestalten können – in ihrem Wohnort und/oder
    ihrem Landkreis. Ein Angebot des Fachbereichs Frauen und Politik
    der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
    Kontakt: beate.doerr@remove-this.lpb.bwl.de

  • "KOMMUN@L ONLINE": SELBSTLERNKURS MIT TUTORIELLER BETREUUNG UND FEEDBACK
    Mit dem E-Learning-Angebot zur Kommunalpolitik in eine besondere
    Rolle schlüpfen und aus der Perspektive eines Kandidaten oder einer
    Kandidatin für das höchste Amt im Rathaus eine kleine Reise durch
    die Kommunalpolitik unternehmen. Als möglicher Bürgermeister oder
    Oberbürgermeisterin Themen auf den Grund gehen, im Wahlkampf
    eindeutig Position beziehen und diese mit guten Argumenten
    begründen. Im Lauf des fünfwöchigen Kurses warten einige Herausforderungen! Mit dem Online-Angebot soll ein alternativer Zugang zur Kommunalpolitik erschlossen und praxisnah das grundlegende „Know how“ für ein kommunalpolitisches Engagement vermittelt werden.
    Kontakt: karl-ulrich.templ@remove-this.lpb.bwl.de
    www.elearning-politik.de/kursangebote.html

  • DAS FREIWILLIGE ÖKOLOGISCHE JAHR (FÖJ)
    Sich im Natur- und Umweltschutz engagieren, Erfahrungen in der
    Arbeitswelt sammeln, sich selbst über die eigenen (beruflichen)
    Interessen klar werden und einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten – dann ist dieses ökologische Bildungsjahr genau richtig. Jugendliche und junge Erwachsene arbeiten auf Biobauernhöfen, in Naturschutzzentren, bei Umweltbehörden und –verbänden, Bildungseinrichtungen oder Unternehmen. Begleitet werden sie von der Landeszentrale für politische Bildung als einem von drei Trägern des FÖJ in Baden-Württemberg: fünf, in der Regel einwöchige Seminare ergänzen die Arbeit an der Einsatzstelle vor Ort.
    Kontakt: foej@remove-this.lpb.bwl.de
    www.foej-bw.de

  • "GRENZEN-LOS" - FREIWILLIGES ENGAGEMENT IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ
    Den länderübergreifenden Wissensaustausch zu Stand und Umfang
    des Freiwilligen Engagements ermöglichen, Trends und Formen beim
    Freiwilligen Engagement fördern: Das Projekt „Grenzen-Los!“ ist
    eine trinationale Kooperation zwischen Deutschland, Österreich und
    der Schweiz. Acht Organisationen aus Staat, Zivilgesellschaft und
    Wirtschaft sind daran beteiligt. Zu den Fragen, für die gemeinsame
    Lösungsansätze vor dem Hintergrund der nationalen Erfahrungen
    erarbeitet werden sollen, gehören die Themen Kompetenz-entwicklung durch freiwilliges Engagement, Zugänge zu engagementfernen Schichten oder der Bereich Staat und Engagement.
    Kontakt: grenzenlos@remove-this.lpb.bwl.de
    www.grenzen-los.info

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Mach's klar!

 

Bürgerbeteiligung

Eine Handreichung für Lehrende an Haupt-, Werkreal- und Realschulen, Stuttgart 2011.
Download (1,6 MB)

 
 
 
 
 

Deutschland & Europa 62

 

Politische Partizipation in Europa
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Deutschland & Europa 65

 
Bürgerbeteiligung in Deutschland und Europa
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