Die Zukunftswerkstatt

Das Ziel einer Zukunftswerkstatt ist es, Visionen für die Zukunft einer Gemeinde zu erarbeiten. Dazu soll die Phantasie angeregt und so neue Ideen und Lösungen entwickelt werden. Es können 15 bis 200 Personen an einer Zukunftswerkstatt teilnehmen. Teilnehmen sollten alle Betroffenen, also BürgerInnen, InteressenvertreterInnen, ev. ExpertInnen und VertreterInnen von Politik und Verwaltung. Zur Durchführung werden professionelle ModeratorenInnen benötigt.
Ein zentrales Kennezichen des Verfahrens ist, dass es von der Kreativität und den Innovationen der Teilnehmenden lebt. Es ist erklärtes Ziel ungewöhnliche Vorschläge zu entwickeln.

Der Ablauf einer Zukunftswerkstatt gliedert sich in drei Phasen:

  1. Kritik: Analyse der aktuellen Situation und Problemerfassung
  2. Phantasie: Entwicklung von Ideen und Lösungsvorschlägen, die zunächst utopisch sein dürfen, Ausblendung von Sachzwängen
  3. Realisierung: Strukturierung der Vorschläge, Untersuchung ihrer Umsetzbarkeit, Absprachen über weiteres Vorgehen

Insgesamt sind Zukunftswerkstatt und Zukunftskonferenz relativ ähnlich.

Für weitere Informationen siehe:
Netzwerk Zukunftswerkstätten
WikiDaktik
Zukunftswerkstätten Verein
Methodenbeschreibung + Praxisbeispiele
Praxisbeispiel Zukunftswerkstatt Aachen


 

Mach's klar!

 

Bürgerbeteiligung

Eine Handreichung für Lehrende an Haupt-, Werkreal- und Realschulen, Stuttgart 2011.
Download (1,6 MB)

 
 
 
 
 

Deutschland & Europa 62

 

Politische Partizipation in Europa
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